Bis zu eine Milliarde Dollar ist der Facebook-Konzern angeblich bereit gewesen, um den Rechtsstreit durch einen Vergleich beigelegt werden lassen. Allerdings zielte die US-Warentaugheitsbehörde laut Angaben des „Wall Street Journal“ auf deutlich höhere Beträge ab.
Der Prozess bezüglich einer eventuellen Auflösung von Meta brachte unerwartete Enthüllungen ans Licht. Facebook -Der Konzern schien dies offensichtlich zu vermeiden. Zumindest nach Angaben des "Wall Street Journal" berichtet Im März hatte Meta demnach die FTC anfänglich ein Ausgleichsangebot von 450 Millionen Dollar für einen Vergleich vorgelegt, doch die Behörde forderte stattdessen 30 Milliarden Dollar.
Zuckerberg sei im Gespräch mit FTC-Vorsitzender Andrew Ferguson optimistisch erschienen, dass Trump Partei für ihn ergreifen würde, so Angaben vertrauenswüriger Quellen. Dem Vernehmen nach beschuldigt das Handelsministerium FTC den Konzern Meta der Einbindung des Nachrichtendienstes. WhatsApp und die Fotoplattform Instagram gekauft, um illegale Maßnahmen zur Verteidigung ihrer eigenen Monopolstellung zu ergreifen. Aus diesem Grund verlangt sie strenge Sanktionen, einschließlich der Rückgabe der erworbenen Unternehmen.
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Während sich der Gerichtstermin näherte, hob Meta das Gebot fast auf eine Milliarde Euro an, berichtete das "Wall Street Journal". Ferguson forderte jedoch als Minimalbedingungen für einen Vergleich 18 Mrd. Dollar sowie neue Verpflichtungen für Meta.
Bereits im Jahr 2018 hat Zuckerberg darüber nachgedacht, Instagram auszulagern.
Da es keine Einigung zustande gekommen war, stand Zuckerberg am Beginn einer langen Verhördauer als Zeuge zur Verfügung. Es wurde deutlich, dass der Gründer des Unternehmens schon 2018 in Erwägung gezogen hatte, Instagram in einen eigenen Unternehmen umzuwandeln. auszulagern In einer für die Gerichte bestimmten vertraulichen E-Mail erwähnte Zuckerberg zum damaligen Zeitpunkt den wachsenden Druck durch Wettbewerbsbehörden. Es könnte sein, dass sie in «den kommenden fünf bis zehn Jahren» gezwungen werden könnten, sich von Instagram sowie vom Chatdienst WhatsApp getrennt zu sehen.
Das Unternehmen lehnte hingegen die Vorschläge zur Aufspaltung ab und beschloss stattdessen, Instagram und WhatsApp enger zu integrieren. Nun kämpft Meta juristisch dagegen an, in Teile aufgespalten zu werden.
2013 erwog Zuckerberg zudem, auch Snapchat zu kaufen, für sechs Milliarden Dollar. Snapchat-CEO Evan Spiegel habe geantwortet, er könne das hinbekommen und würde sich schnell zurückmelden, schrieb Zuckerberg damals in einer internen E-Mail, wie »Business Insider« berichtet Im Gerichtssaal sagte Zuckerberg jetzt, dass er Snapchat nach seinem Dafürhalten "nicht so erfolgreich werden ließ, wie es eigentlich möglich wäre". Bisher ist diese Plattform weiterhin ein bedeutender Wettbewerber für Meta.
Unabhängig von dem Ausgang des Verfahrens in Washington werden es vermutlich mehrere Jahre dauern, bis eine definitive Lösung gefunden wird: Man kann damit rechnen, dass die verlierende Partei Einspruch einlegt.
In den letzten Monaten suchte Zuckerberg bemerkenswerterweise regelrecht das Zusammentreffen mit dem US-Präsidium. Donald Trump – der im Prinzip die Macht hätte, die FTC zu einem Rückzieher zu bewegen. US-Medienberichten zufolge appellierte der Facebook-Gründer auch direkt an den Präsidenten bei einem Treffen.