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Wer sind die Top-Einkommen von 2025? Entdecken Sie hier, wie Ihre Gehalte sich in verschiedenen Berufen, Branchen und Bundesländern auszahlen.

Wer erhält welche Einkommen? Was ist die durchschnittliche Bezahlung für zukünftige Positionen? Und: Reicht das erwartete Entgelt aus, um sich für einen möglichen Posten zu bewerben?

Diese Fragen gewinnen für Arbeitsuche suchende Personen zunehmend an Bedeutung. Um mehr Klarheit bezüglich der Entlohnung zu erzielen, teilt die Jobbörse diese Informationen. Stepstone Jedes Jahr veröffentlichen sie ihren sogenannten Gehaltsbericht. Über mehr als eine Million Gehaltseinträge, welche im Zeitraum vom Januar 2022 bis November 2024 vorliegen, ist das Team bei Stepstone herangegangen.

Smartlink.biz präsentiert die Erkenntnisse und hatte ein Gespräch mit Fachleuten zur Frage der gegenwärtigen Entwicklungen bei den Löhnen.

Zur Beurteilung der Einkommenschancen haben die Analisten das Mediengehalt als Referenz verwendet, was den Betrag bezeichnet, an dem sich genauso viele weniger gut dotierte wie besser entlohnte Stellen befinden.

Gehaltsbericht 2025: Hier sind die führenden Branchen

Im Allgemeinen gilt folgendes: Wenn man gut verdient haben möchte, könnten Berufe im Bankwesen, in der Luft- und Raumfahrt oder in der Pharmaindustrie zu einem Erfolg führen. Gemäß einer Analyse des Portals Stepstone erzielen Mitarbeiter in diesen Sektoren die höchsten Einkommen.

Den highest Bezahlungen erhält man bei den Banken. Laut Stepstone verdienen dort Beschäftigte etwa 65.500 Euro brutto pro Jahr im Mittel, was um gut 40 Prozent höher liegt als das durchschnittliche Einkommen eines Deutschen mit 45.800 Euro jährlich. Im Gastgewerbe erhalten dagegen die Mitarbeiter einen mittleren Verdienst von 37.250 Euro jährlich.

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„Der Branchenzugehörigkeit wird häufig eine Schlüsselrolle bei der Ermittlung von Gehaltshöhen zugeschrieben“, erklärt Tobias Zimmermann vom Arbeitsmarktdienstprovider Stepstone. In Sektoren wie der Pharma-, Finanz- oder Luftschaftsfahrzeugindustrie gibt es relativ viele groß angelegte, an der Börse gelistete Firmen, welche tarifverbindlich arbeiten und hohe Umsätze erzielen. Dies spiegelt sich auch in den Vergütungen wider.

Der Fach Experte für Arbeitsmärkte vermutet ferner, dass Neuerungen sowie das Fehlen von qualifiziertem Personal dafür sorgen werden, dass Löhne weiter ansteigen - insbesondere in Sektoren, die stark mit den großen Trends wie Bevölkerungsstrukturänderungen, Digitale Transformation und Entkarbonisierung zusammenhängen. Davon betroffen sind nach Ansicht von Zimmermann beispielsweise Tech-Unternehmen. "Aber auch Firmen im Bereich Gesundheitsversorgung."

Einkommensvergleich: Diese Berufe zahlen am höchsten

Ein abgeschlossenes Studium erhöht erheblich die Verdienstperspektiven. Personen, welche über einen Bachelor, Master oder Diplom verfügen können laut einer Stepstone-Studie durchschnittlich 60.500 Euro verdienen. Für Nicht-Akademiker beträgt hingegen das mittlere Bruttogehalt lediglich 43.100 Euro.

Nachdem man sie nach verschiedenen berufsbezogenen Sektoren aufgeteilt hat, zeigen Ärzte mit einem durchschnittlichen Einkommen nahe an den 100.000 Euro Spitzenverdiener unter akademisch Gebildeten. Auch Personen, die sich in Bankwesen, Finanzen und Versicherungen spezialisiert haben, sowie Beraterinnen, Ingenieure und Fachkräfte im IT-Bereich oder Vertreter erzielen laut einer Analyse des Portals Stepstone deutlich höhere als Durchschnittseinkünfte.

Besonders lohnend sind beispielsweise eine Position als Oberärztin mit einem Gehalt von 130.750 Euro, als Elektrotechniker mit 66.250 Euro im Jahr oder als IT-Projektmanagerin mit 68.500 Euro.

Hier folgen einige der gut bezahlten Berufsausbildungen:

Trotzdem: Es gibt bestimmte Berufe, die keinen Hochschulabschluss benötigen und trotzdem überdurchschnittliche Einkommen bieten. Zu den Vorzeigepositionen zählen Fachkräfte aus dem Bereich Finanzen, Bankwesen oder Versicherungen – beispielsweise der Bankkaufmann (52.000 Euro pro Jahr) sowie die Sozialversicherungsfachangestellte (ebenso 52.000 Euro jährlich). Ein Branchenwechsel zum Betriebswirt ermöglicht es sogar, einen durchschnittlichen Jahresverdienst von 54.000 Euro zu erreichen.

Laut Arbeitsmarktexpert Tobias Zimmermann gehören zu den einträglichen Ausbildungsberufen auch technische Positionen wie zum Beispiel Chemikant, Elektronikerin oder Mechatroniker.

Zusätzlich zur Ausbildung sind da mehrere andere Elemente involviert, die das Einkommen bestimmen. Insbesondere Fachkräfte werden derzeit dringend gesucht. "Diese Nachfrage wird sich in den kommenden Jahren sogar noch verstärken", erklärt Zimmermann. Besonders bei einer Meisterschulung und einem besonders begehrten Beruf oder innerhalb eines größeren Unternehmens ist eine hohe Vergütung zu erwarten.

Einkommen 2025: Großunternehmen erhalten höhere Gehälter als kleinere Firmen

Wer in einer Firma mit über 5000 Mitarbeiter beschäftigt ist, erhält laut dem Stepstone-Bericht ein durchschnittliches Einkommen von 57.750 Euro. Bei kleineren Unternehmen, die maximal 50 Arbeitnehmer haben, beträgt hingegen der Durchschnittseinkommen lediglich 40.500 Euro.

„Je größer das Unternehmen, umso höher sollte idealerweise auch der Umsatz und der Gewinn sein – sowie die Chance, größere Vergütungen zu zahlen“, erläutert Zimmermann. Zudem biete ein Konzern verglichen mit einer kleineren Firma eine Vielzahl von stark spezialisierten und hochqualifizierten Stellen, welche dementsprechend gut entlohnt werden könnten.

Und häufig tritt dabei noch auf: „Konzernen können mithilfe von technischen und strukturellen Vorzügen die Produktivität oft steigern, wodurch sich die Löhne erhöhen lassen.“

Damit wären kleinere Firmen anderen Vorzügen ausgesetzt, häufig im Zusammenhang mit ihrer Unternehmenskultur. „Nicht alle Menschen sind in größeren Strukturen glücklich“, erklärt Zimmermann. Deshalb empfiehlt er kleineren Unternehmen, ihre kulturellen Aspekte hervorzuheben und darauf hinzuweisen, dass sie flache Hierarchien sowie rasche Entscheidungen aufweisen.

16 Bundesländer im Einkommens-Ranking 2025

Genauso wie das Bundesland eine erhebliche Rolle bei den Einkommen spielt. Laut einer Analyse durch Stepstone führt dabei der Freistaat Bayern an der Spitze. Dieser Umstand wird gemäß Zimmermann darauf zurückgeführt, dass sich hier viele bedeutende Unternehmen ansiedeln, welche im Vergleich zu anderen regionen bessere Bezahlstrukturen bieten – beispielsweise die Luft- und Raumfahrt-Firma Airbus oder großkalibrige Logistikunternehmen wie Hapag-Lloyd oder Handelskonzerne wie die Otto Group .

„In Großstädten wird zudem generell häufig besser gezahlt als in kleinen Städten – auch wegen der höheren Lebenshaltungskosten“, sagt Zimmermann.

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In Hessen, dem Zentrum des banklichen Geschehens mit seiner Metropole Frankfurt, genießen die Bewohner ein hohes Einkommen. Ähnliche Umstände treten in Bayern und Baden-Württemberg auf, Heimat vieler führender mittelständischer Unternehmen und Industriebetriebe Deutschlands. Die nachhinten Gerückten sind die jüngeren Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen sowie Sachsen-Anhalt.

Gender-Lohegap: Bis 2025 werden Frauen weiterhin erheblich minder verdient.

Auch wenn es hier um die Einkommenshöhe geht, zeigt sich weiterhin ein Unterschied basierend auf dem Geschlecht. Frauen erzielen einen medianen Verdienst von 42.100 Euro, was signifikant niedriger ist als die 48.000 Euro, welche Männer verdienen.

Lohne könnten im Jahr 2025 geringer ansteigen.

Wegen der abweichenden Datengrundlage kann man die jetzige Analyse von Stepstone nicht direkt mit dem Gehaltstudium vom Vorjahr vergleichen.

Allerdings zeigen Daten aus der Personalberatung Kienbaum einen Vergleich über das ganze Jahr an: Laut ihren Angaben stiegen die Einkommen von Sachbearbeitern und Fachkräften im vorherigen Jahr um drei bis vier Prozent.

Laut dem Kienbaum-Vergütungsexperten Michael Kind ist der Grund für diese Entwicklung vor allem die relativ hohe Inflation sowie die damit zusammenhängenden höherentwickelten Tarifvereinbarungen. An den oberen Hierarchieebenen betrugen die Erhöhungsraten hingegen um ungefähr zwei Prozent geringer im Vergleich dazu.

Für das Jahr 2025 erwarten die Experten von Kienbaum, dass Lohnerhöhungen nicht so stark ausfallen werden wie im Vorjahr. „Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage und des abflauenden inflationären Drucks dürften Gehaltserhöhungen mäßiger ausgeprägt sein“, erklärt Kind. Firmen sind laut seinen Angaben besonders auf Kosten achten und werden daher auch die Ausgaben für Belegschaften überprüfen. „Unsere Informationen deuten darauf hin, dass etwa ein Drittel der Unternehmer beabsichtigt, 2025 Mitarbeiter zu reduzieren“, fügt Kind hinzu, was die Fähigkeit zur Vergabe umfangreicherer Gehalte einschränkt.

Kind ist jedoch der Meinung, dass eine konjunkturelle Schwäche sowie die vorsichtige Einstellung der Unternehmen beim Einstellen neuer Mitarbeiter möglicherweise keinen erheblichen Einfluss auf die Löhne haben werden. Tatsächlich zeigte eine im Herbst durchgeführte Befragung von fast 800 Unternehmern, dass diese erwarten, dass der Druck auf die Gehaltsebenen über den Mittelzeitraum hinweg weiterbestehen wird.

„Das werden die Unternehmen hauptsächlich durch erhöhtes Wachstum und Steigerung der Produktivität ausgleichen“, erklärt Kind. Jedoch hätten einem Vierten der befragten Unternehmen zufolge hieraus Kürzungen in verschiedenen Abteilungen oder garPersonalreduktionen resultiert.

Mehr: Beim Thema dieser „Grünen Jobs“ haben qualifizierte Fachleute aktuell hervorragende Möglichkeiten.

Der Beitrag machte seinen ersten Erscheinen im Januar 2024. Letzte Aktualisierung der Inhalte erfolgte durch die Ergänzung neuer Daten am 08.01.2025 und das letzte Überprüfungsdatum liegt bei dem 07.04.2025.

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